Klaus Wolter / magazin-koeln.de

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 Klaus Wolter / magazin-koeln.de

Woher kommt die Begeisterung für Design und Interior?

Ich war schon immer begeistert von Design und Kunst, das ist auch der Grund weshalb ich Kunst an den Kölner Werkschulen studiert habe. Vor knapp 37 Jahren dann habe ich hier im Belgischen Viertel mein Geschäft eröffnet, ja so war das. Ja, das ist jetzt schon 37 Jahre her! Mein Business ist immer weiter gewachsen, es gab Höhen und Tiefen, so wie sich das gehört. Mir ist es wichtig, Einzelheiten in meinem Laden mit meinem Team zusammen zu besprechen, dazu setzen wir uns immer gerne zusammen. Meine Tochter arbeitet auch hier mit mir zusammen, allerdings wird sie bald ihre eigenen Wege in dieser Richtung gehen. Das ist auch gut und richtig so, ich kann das sehr gut verstehen.

Was ist das besondere an Ihrem Concept bzw. Store?

Damals vor 30 jahren war ich der Trendsetter in meiner Branche. Früher  waren es einfache Accessoires, Lämpchen usw.,  das Ganze wurde nun über die Jahre immer weiter entwickelt. Ich bin stolz auf meinen Laden, ein über die lange Zeit inhabergeführtes Interiorgeschäft mit glücklichen treuen Kunden. Ich bin hier zuhause und bin gern Gastgeber, “ nein ich bin ein hervorragender Gastgeber”

Wie entscheiden Sie sich, ob Sie ein neues Produkt mit aufnehmen?

Ich bin ständig neugierig mit offenen Augen auf Messen unterwegs. Gelegentlich aber auch gern in Zeitschriften. Eine Mischung aus all dem, die Absprache mit meinem Team und natürlich das allerwichtigste, viel Erfahrung und meine Liebe zu meinen Lieblingsdesignern bzw. -lieferanten: Nils Holger Moorman, Ingo Maurer, mooi, und einige mehr….

Gibt es kleine “Interior Tricks” , die Ihrer Meinung nach immer funktionieren?

Ich weiß nicht ob es Tricks gibt, man sollte schon ein Gefühl haben für Gestaltung und Design. In erster Linie allerdings beschäftigen wir uns mit Funktionen, die ordentlich und schön verpackt sind.  Manchmal gehe ich zu Ikea und sehe mir an, was es dort gibt und ja ich finde auch IKEA hat durchaus seine Berechtigung. Ich  denke, dass das Design-Bewusstsein vieler Deutschen weitgehend durch IKEA geprägt wurde.