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Nina Kleinz / goldregen-floraldesign.de

Frau Kleinz, Herzlichen Glückwunsch zur Neueröffnung Ihres Blumenladens,  hier direkt im Belgischen Viertel! Was hat Sie inspiriert Ihr Geschäft „Goldregen Floraldesign“ zu nennen?

Im Grunde genommen war das eine sehr gute Freundin. Ich saß mit ihr zusammen und wir schnitten das Thema “Namensfindung” für meinen Blumenladen an. Ich hatte zwar schon eine wage Vorstellung, aber noch nichts Genaues im Kopf. Sie fragte  mich dann „ Gibt es nicht irgendetwas mit …Regen?“  Wir kamen dann gleich auf “GOLDREGEN”. So entstand der Name GOLDREGEN. Das „floral“ sollte noch mit rein, um die Verbindung zu Blumen zu untermalen, und durch „design“ sollte die Kreativität betont werden- so entstand “Floraldesign”.

Blumen, Dekoration. Erzählen Sie uns was über Ihr Konzept?

In meinem Geschäft findet man eine vielseitige Auswahl an Schnittblumen, überwiegend saisonale Blumen, und ich biete auch viele Blumen als Bundware an. Ich mag es, je nach Blumensorten, gerne viele Blumen in eine Vase zu stellen, dafür eignet sich Bundware hervorragend. Neben Schnittblumen biete ich ein ausgewähltes Sortiment an Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen an.

Ich muss sagen, dass ich Ihr Corporate-Design für ein Blumengeschäft sehr außergewöhnlich finde. Wie kamen Sie zur dieser Idee?

Insgesamt würde ich sagen,dass das ein toller Reifungsprozess war. Wobei mir schon sehr schnell klar war, dass ich ein schlichtes Design bevorzuge. Schwarz/Weiß sollte es sein, trotzdem noch ein wenig verspielt. Den verspielten Aspekt bringt die Floraldesign-Schrift. Sie wirkt wie handgeschrieben und passt gut zur Illustration. Die Goldregen-Zeichnung stammt von mir- ich mag die historischen Blumenzeichnungen sehr sehr gerne und wollte unbedingt eine Zeichnung mit Tusche in Schwarz/Weiß.

Jetzt einmal eine persönliche Frage, weshalb sind Sie Floristin geworden? 

Eigentlich war ich schon in eine andere Richtung unterwegs, aber so richtig angekommen und wohl fühlte ich mich damit nicht. Die Leidenschaft fehlte einfach. Es kam dann so, dass ich für meine Hochzeit Blumen und Dekoration selbst in die Hand nahm und eine Freundin die half, meinte: “das wäre doch auch ein toller Beruf für dich“. Wirklich seltsam, dass ich nicht selber darauf gekommen bin, denn als Kind schrieb ich bereits in jedes Freundschaftsalbum unter Traumberuf: Floristin! :-) Ich startete zwei Monate später ein Praktikum als Floristin und fühlte mich wahrhaft angekommen. Das hat sich bis jetzt nicht geändert und ich liebe meinen Beruf wirklich sehr.

Schön finde ich auch, gerade im Moment eine Wende zu spüren. Ich bin mir sicher, dass dieser Beruf zukünftig wieder viel gefragt sein wird. Man kann arbeiten, aktiv und kreativ sein und steht immer im Kontakt zu Menschen.