„die Pfefferstory“

 

 

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Sebastian Brimmers / Martin Gompelmann / Bastian Stollwerk / hennesfinest.com

Wie kam es zu HENNES‘ FINEST, erzählen Sie einfach die ganze Pfefferstory?

Sebastian hat 2009 nach seinem Studium ein Jahr in Kampot verbracht und dort ein Mini-Entwicklungshilfeprojekt organisiert und umgesetzt. Genau in dieser Zeit gab es die ersten Ernten des Kampot Pfeffers, der durch den Bürgerkrieg in Kambodscha über 30 Jahre von Weltmarkt verschwunden war. Da der Pfeffer von Kleinbauern produziert wird, die als eigenständige Unternehmer ihre Preise selbst bestimmen und vom Pfefferanbau leben können, war Sebastian sofort überzeugt und brachte 25kg Pfeffer mit nach Deutschland mit der Idee im Hinterkopf, den Pfeffer vielleicht in Deutschland vermarkten zu können. Das der Pfeffer eine weltweit einzigartige Qualität hat, konnten wir damals gar nicht richtig beurteilen. Wir wussten gar nicht was wir da für einen Schatz in der Hand hielten und sind deswegen zunächst nach Holland und Luxemburg gefahren, um die dort ansässigen Sterneköche nach ihrer Meinung zu fragen. Da uns dort durchweg Begeisterung entgegengebracht wurde, fassten wir den Mut das Projekt „Kampot Pfeffer“ ernsthaft anzugehen. Wir hatten einfach großes Glück, den „Champagner“ unter den Pfeffersorten erwischt zu haben. Und dann haben wir es einfach immer so gemacht, wie es sich für uns sinnvoll und gut angefühlt hat. Und heute können wir vom Pfefferverkauf leben. Das macht uns schon ein bisschen stolz. Auf unserer Internetseite gibt es auch ein Video, dass die komplette Pfefferstory von Anfang an bis heute erzählt. Da ist die ganze Geschichte auch mit entsprechendem Bildmaterial hinterlegt. Ein oscarreifer Film 😉

 

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Auf Ihrem Blog gibt es ganz tolle Bilder mit sogenannten „Pfefferbotschafter“, was passierte da genau?

Unsere Kunden sind einfach der Wahnsinn. Denn sie helfen uns sehr dabei, die #pfefferbotschaft zu verkünden.Uns ist aufgefallen, dass extrem viele Neukunden zu uns kommen, deren Freunde und Bekannte ihnen voller Begeisterung von unserem Pfeffer erzählt haben. Unsere Kunden sind deshalb auch gleichzeitig die besten Pfefferbotschafter und da einige von ihnen gar nicht mehr ohne den Pfeffer leben wollen, führen sie immer und überall ihre Reisemühle mit, die in jede Hand- oder Sakkotasche passt. Unterwegs entstehen dann schöne Foto in den Momenten, in denen aufgepfeffert wird: Ob bei der Brotzeit in den Alpen, beim Picknick am Strand oder beim Fischbrötchen im Hamburger Hafen. Aus den schönsten Fotos, die 2015 entstanden sind haben wir eine Galerie erstellt und in unserem Blog veröffentlicht. Aktuell läuft ein Fotowettbewerb zur #pfefferbotschaft, damit wir auch 2016 wieder viele pfeffrige Motive erhalten.

Welche sind Ihre absoluten Lieblings Sorten?

Also es muss auf jeden Fall Hennes‘ Finest Kampot Pfeffer sein, soviel steht fest. Innerhalb des Kampot Pfeffers gibt es ja verschiedene Reifegrade und da kann man die Frage nicht so einfach beantworten, denn es kommt immer darauf an wozu man den Pfeffer nutzt. Ein Fischgericht braucht einen anderen Pfeffer als ein Steak. Der Lieblingspfeffer wird immer vom Gericht bestimmt. Es lohnt sich deswegen mal auf eine Pfefferprobe bei uns im Laden vorbeizuschauen. Aber man wird schnell festellen: Um richtig glücklich zu sein braucht man unsere „Quintessenz“, also alle 5 Sorten des Kampot Pfeffers :)

Woran erkenne ich guten Pfeffer?

Am Aussehen, am Geschmack und am Aroma! Da gibt es riesige Unterschied. Diese ergeben sich aus den Bedingungen im Anbaugebiet, also Bodenqualität und Klima, sowie der Art und Weise wie mit der Pflanze umgegangen wird. Kampot ist eine kleine Provinz im Südwesten Kambodschas, die der Pfefferpflanze bestmögliche klimatische Bedingungen und fruchtbarste Böden bietet. Beim Anbau hat jede Pflanze viel Platz, wird rein natürlich gedüngt und reift bis zum optimalen Erntezeitpunkt. Anschließend werden die Pfefferkörner von Hand selektiert , sodass nur die makellosen Körner bei uns ankommen. Die Körner sind aufgrund dieser Selektion sehr homogen in Farbe und Größe. Es sind die Körner, die frei von Schädlingen, Schimmel und Fäulnis sind, die einen großen Kern besitzen der voll mit ätherischem Öl ist. Jeder, der einen Spitzenpfeffer mit herkömmlicher Handelsqualität vergleicht wird den Unterschied sofort merken.